Rab – die Liebesinsel  - der Name kommt wahrscheinlich von dem illyrischen Wort Arb mit der Bedeutung dunkel, grün bewaldet ist eine kroatische Insel in der nördlichen Adria. Sie gehört zur Region Primorje-Gorski kotar in der Kvarner-Bucht. Die Insel und die gleichnamige Stadt Rab bieten eine erstaunliche landschaftliche Vielfalt, wunderschöne Strände, lange und angenehme Wanderwege, Kulturdenkmäler aus der vorrömischen Zeit, die vor allem die historische Stadt Rab mit ihren vier Glockentürmen prägen .
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Zugang zum Stadttor. Entlang der Oberen Straße erkunden wir die engen Gassen und Hinterhöfe. Versteckte Restaurants und Grünanlagen lassen den besonderen Charme der Stadt erahnen Römer, Byzantiner, Venezianer, Ungarn, Österreicher, Kroaten ... viele Herrscher hinterließen ihre architektonischen Spuren, die Zeitzeugen dieser wechselvollen Geschichte sind In der Altstadt befinden sich drei Stadtparks: Komrčar (der größte von ihnen), Boškopini und der Park des Hl. Marinus. Es sind wunderschöne grüne Schauplätze, die die Seele und Lunge der Altstadt ausmachen. Blick vom Park des hl. Marin auf die Stadtmauer. Kirchen, Klöster, Paläste, Stadtplätze und Loggias zeigen historische Bauwerke, die heute den besonderen Zauber der Stadt Rab ausmachen. Nach kurzer österreichischer Herrschaft fällt die Insel 1805 zu den Illyrieschen Provinzen Napoleons. Von 1814 bis 1918 gehört sie zu Österreich, dann wird sie von Italien besetzt. Eine stürmische Vergangenheit, verschiedenen Geschichtsepochen von der Vorgeschichte bis zu unserer Zeit, hinterließen auf Rab ihre Spuren zahlreichen Burgen, Gräbern und Bauwerken, Stadtmauer am Hafen. Über dem Anker eine Übersichtskarte der Insel Rab  auf einer Marmortafel. Kroatien war gegen Ende des 9. Jh. unter dem Fürsten Branimir (879-892) ein selbstständiger Staat. In dieser Zeit zahlte Rab an Branimir als den unabhängigen He Blick von der mächtigen Stadtmauer auf das Meer. Die kroatische Dynastie starb aus, und in den kroatischen Gebieten Herrschaft anfangs die Könige der Arpaden, später die der Anjuiviner.  Im Mittelalter besaß Rab, das als wichtiger Handelsstützpunkt zwischen Ost und West schnell aufblühte, eine starke Handelsflotte, und seine Einwohnerschaft lebte in wirklichem Wohlstand Ruinen der Kirche und der Kirche des hl. Johannes Evangelist an der Stadtmauer. Das Kloster und die Überreste der St.-Johannes-Kirche auf der Insel Rab sind der einzige mittelalterliche Sakralbau mit einem Chorumgang um den Altar. Blick von der Stadtmauer ins weite Meer. Der ungarisch-kroatischen König Bela IV. aus derselben Dynastie suchte auf der Flucht vor den Mongolen Schutz auf der Insel Rab.  Im 6. und 7. Jh. nahmen slawische Stämme jene Gebiete ein, in denen sie auch heute noch ansässig sind. Mit dem Eindringen der Slawen flüchteten sich die Römer in die Befestigungen des Küstenlandes und auf die Inseln
Die bedeutendsten Sakralbauten wurden im Frühchristentum errichtet und bilden in der Jetztzeit die Grundpfeiler der Altstadt. In der Oberen Straße entdecken wir die Mariä Himmelfahrts-Kathedrale, die Kirchen des Hl. Andreas, der Hl. Justine, des Hl. Johannes, die Kreuzkirche und die vier berühmten. Im Jahre 10 v. Chr. hat sich auf der Insel eine illyrische Siedlungsgemeinschaft gebildet. Unter Kaiser Augustus Octavianus erhält die Siedlung eine Stadtmauer und Türme. Zu Beginn des 3. Jahrhunderts zeichnete Kaiser Septimius Severus Rab mit den Beinamen "Felix" aus. Zwischen den Bäumen blitzt das Meer. Auf der Promenade und in den kleinen Buchten liegen Sonnenhungrige und genießen die wärmenden Sonnenstrahlen. An der Statue des Forstmeisters Pravdoja Belija vorbei klettern wir die Reste der Stadtmauer empor.
Im Stadtpark von Rab hinter den auch heute noch mächtigen Stadtmauern steht ein Denkmal des hl. Marin. Lopar ist der Geburtsort des Hl. Marin, des Steinmetzen. Im frühen vierten Jahrhundert wurde hier die erste Republik der Welt gegründet. An der Stadtmauer steht diese hundertjährige Agave. Agaven werden manchmal auch als Jahrhundertpflanze (von engl. „Century Plant“) bezeichnet, da sie nur einmal blühen und bis zur Ausbildung eines Blütenstands mehrere Jahrzehnte vergehen können.