Rab – die Liebesinsel  - der Name kommt wahrscheinlich von dem illyrischen Wort Arb mit der Bedeutung dunkel, grün bewaldet ist eine kroatische Insel in der nördlichen Adria. Sie gehört zur Region Primorje-Gorski kotar in der Kvarner-Bucht. Die Insel und die gleichnamige Stadt Rab bieten eine erstaunliche landschaftliche Vielfalt, wunderschöne Strände, lange und angenehme Wanderwege, Kulturdenkmäler aus der vorrömischen Zeit, die vor allem die historische Stadt Rab mit ihren vier Glockentürmen prägen .
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Über die älteste Geschichte der Insel Rab berichten nur mehr Legenden und Sagen. Die ersten  schriftlichen Nachrichten über die Insel stehen in antiken  Beschreibungen der Topographie. Um  nur eine der Legenden zu erwähnen : Die Legende vom hl. Marin, dem Begründer der Republik San  Marino auf der italienischen Halbinsel, und die Legende vom hl. Christopherus, dem Schutzherren  des ehemaligen Bistums und jetzt auch der ganzen Insel Rab, die in den Schriften des  ehemaligen  Raber Bistums unter dem Titel “Wunder des hl. Christopherus” beschrieben ist.  Rab wird zum ersten Mal in der Reisebeschreibung des griechischen Geographen Pseudo Skylax  erwähnt, der die Inseln Rab und Pag unter dem gemeinsamen Namen “Mentorides” beschreibt. In  der Literatur kommen drei Bezeichnungen aus der Urgeschichte für die Inselgruppe vor, zu der  auch Rab gehört. Wie alle Orte an der Dalmatischen Küste reicht die Besiedlung weit in die  Vergangenheit zurück und verliert sich in den Zeitläufen. Vor allem römische Ruinen zeugen von  der Anwesenheit der einstigen Weltmacht. Der Name Rab kommt in schriftlichen Dokumenten zum  ersten Mal erst in der Mitte des 15. Jh. vor.  Auf einer kleinen Halbinsel, zwischen der Bucht der hl. Eufemia und dem Stadthafen, liegt die  schöne, geschichtsträchtige  kleine  Stadt die mit ihren vier Glockentürmen an ein Segelschiff mit Masten erinnert. Nach der  Zeit ihrer Entstehung ist die Stadt in zwei Teile geteilt. In die Altstadt, genannt “Kaldanac”  und die neue Vorstadt (Varos). Der  alte und neue Stadtteil waren schon von festen Wehrmauern umgeben, deren Reste auch noch relativ gut erhalten sind., und  die die gesamte Stadt umschließen. Im inneren dieser Mauern haben sich viele kulturgeschichtliche Denkmäler erhalten, so dass  man mit Recht behaupten kann, dass die ganze Stadt ein lebendes Denkmal ist. Im 10. Jahrhundert gelang es dem kroatischen  Fürsten Tomislav grosse Teile von Kroatien zu vereinen. Als Herrscher eines vereinten und mächtigen Reiches machte sich  Tomislav zum kroatischen König (925) . Byzanz hatte in jener Zeit Krieg mit Bulgarien unter deren mächtigen Kaiser Simeon,  der selbst Konstantinopel bedrohte, sodass Tomislav über alle Städte des byzantinischen herrschen konnte.   Ende des 10. Jh. kamen schwere Zeiten durch innere Kämpfe auf das Königreich zu und die Dalmatinischen Städte wandten sich  um Hilfe an Venedig. Der Doge Peter Orseolo II. ergriff diese günstige Gelegenheit um von Byzanz die Erlaubnis zu erhalten die  Städte an der Küste zu “beschützen”. Die Türken nutzten eine Pest Epidemie in der Mitte des 15. Jh. und überfielen Bosnien  sodass viele slawische Bewohner flohen auch auf die Insel Rab. Nach dem  Fall Venedigs im Jahre 1797 geriet Rab unter  Napoleonischer Herrschaft, danach fiel  Rab unter Habsburgischer Oberhoheit bis zum Ende des 1. Weltkrieges. Zu Beginn des  2. Weltkrieges überfiel Mussolini Kroatien und verleibte es Italien ein. Dies ist nun genug Geschichte einer so kleinen Insel .. 
Im Stadtpark von Rab hinter den auch heute noch mächtigen Stadtmauern steht ein Denkmal des hl. Marin. Lopar ist der Geburtsort des Hl. Marin, des Steinmetzen. Im frühen vierten Jahrhundert wurde hier die erste Republik der Welt gegründet. An der Stadtmauer steht diese hundertjährige Agave. Agaven werden manchmal auch als Jahrhundertpflanze (von engl. „Century Plant“) bezeichnet, da sie nur einmal blühen und bis zur Ausbildung eines Blütenstands mehrere Jahrzehnte vergehen können. Auf einer kleinen Halbinsel, zwischen der Bucht der hl. Eufemia und dem Stadthafen, liegt die schöne, geschichtsträchtige  kleine  Stadt die mit ihren vier Glockentürmen an ein Segelschiff mit Masten erinnert. er alte und neue Stadtteil waren schon von festen Wehrmauern umgeben, deren Reste auch noch relativ gut erhalten sind., und die die gesamte Stadt umschließen. Im inneren dieser Mauern haben sich viele kulturgeschichtliche Denkmäler erhalten.