Ansitz Pfunds-Turm (Zum Turm). Der Turm der heute zu einem Gasthaus (?) umgestaltet wurde, steht bei der Innsbrücke. Im Erdgeschoss, das eine breite Ausfahrt zur Brücke enthält, sind die Mauern ca. 2 m dick und mit einer Schießscharte versehen. Vermutlich war das Ganze ein Brückenbefestigung, die vielleicht erst unter Kaiser Maximilian I. aufgeführt wurde. Ein weiterer Turm wurde beim Neubau der Kirche 1821 abgebrochen.
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An der Innbrücke steht der viergeschossige “Turm”. Kaiser Maximilian erwarb den nach dem Erbauer Herzog Welf benannten Turm und baute ihn zum Wehrturm und Jagdquartier aus. Zu den ältesten, im Kern noch erhaltenen Gebäuden in Pfunds zählt wohl der „Turm an der Innbrücke": Im Jahre 1078 soll Herzog Welf hier bereits eine Brückenbefestigung errichtet haben. Später wurde sie ausgebaut und hat im Jahr 1499 Kaiser Maximilian in den Engadiner Kriegen als Quartier und um 1500 auch als Jagdaufenthalt gedient. Die Durchfahrt, die Löcher und Schmiege für die Torbalken und die Schießscharten mit Schubbalken und Prellhölzern sind noch im Original erhalten. Die Reschenstrasse gehört zu den Ältesten und bedeutensten Alpenstrassen. Zwar überragt der Reschen mit 1508 m den Brenner (1370 m). Auch heute noch sind die Innbrücken der wichtigste Teil dieser vielbefahrenen Alpenübergänge. Es ist daher kein Wunder dass diese Brückenbauwerke besonders geschützt wurden. Durch befestigte Türme. Wie schon so oft in Tirol treffen wir hier wieder auf Sigismund den “Münzreichen”. Er gewährte den Pfundsern um 1449 das Recht Wegeld einzuheben. Das ganze Haus “Turm” ist über und über mit barocker Fassadenmalereien und ornamentaler Fensterumrahmungen, Bilder des hl. Nepomuk und des hl. Antonius. Diese zahlreichen Fresken werden dem Barockkünstler Philipp Jakob Greil (1729-1787) zugeschrieben. Die Tordurchfahrten in diesem “Turm” werden auch heute noch von zahlreichen Autos und Fußgängern benützt. Ursprünglich bestand wohl auch die Pfundser Innbrücke, an deren Westende spätestens Kaiser Maximilian I. den Turm als Befestigung setzte, ebenso wie die alten Innbrücken von Innsbruck, Hall, oder Schwaz. Neben dem Turm, der unmittelbar am Inn erbaut wurde und Kaiser Maximilian als sommerliche Jagdresidenz diente, der Liebfrauenkirche und dem Richterhaus, die für ihre herrlichen Fresken bekannt sind, gibt es viele weitere Sehenswürdigkeiten, die für jeden Betrachter eine Augenweide sind. Typisch sind die Häuser mit ihren rundbogigen Toreinfahrten.
An der Innbrücke steht der viergeschossige “Turm”. Kaiser Maximilian erwarb den nach dem Erbauer Herzog Welf benannten Turm und baute ihn zum Wehrturm und Jagdquartier aus.Dieser Brückenturm mit einem großen Haus, eben dem Turm an der rechten Seite des In In der Durchfahrt sieht man ein gotisches Tor. Die Tordurchfahrten in diesem “Turm” werden auch heute noch von zahlreichen Autos und Fußgängern benützt. Der "Turm" an der Innbrücke in Pfunds ist ein Baudenkmal, das Stilrichtungen der ausklingenden Gotik und des Barock aufweist. Die Fassadenmalereien stammen vom Pfunser Barockmaler Philipp Jakob Greil aus der Zeit um 1770, nachdem der "Turm" um 2 Stöckwerke erhöht wurde.